Helene Holunder

Erdbeersuppe mit Basilikum-Orangen-Nocken

 

 

"Ist das jetzt Suppe oder Nachtisch?", der allerliebste Ehegatte ist verwirrt. Alles, was sich in Suppenschalen befindet und "Suppe" heißt, passt für ihn in die Kategorie "herzhaft"! Skeptisch taucht er den Löffel in die duftende rote Creme.

 

Die Kombi Erdbeere und Basilikum ist ja bewährt und diverse KöchInnen kreierten zu den süßen Früchtchen z.B. eine Mousse aus Quark oder Sahne und Gelatine. Hier bestehen die Nocken aus Pflanzensahne und Joghurt, Festigkeit gibt ein pflanzliches Geliermittel und das Aroma schenken Orangen und frischer Basilikum.

 

Die Erdbeersuppe ist durch die Zugabe von Ingwer und Kardamom lecker aromatisch und nicht so süß - das findet auch der Testesser! Er ist begeistert und gönnt sich einen Nachschlag Lächelnd !

 

 

 

Erdbeersuppe, Basilikumnocken, vegan, Helene Holunder

 

 

 

Wir haben dieses Gericht übrigens als Dessert  serviert, aber ich könnte mir das Süppchen auch als leichtes Mittagsmahl oder als Zwischengang in einem Menü prima vorstellen. Probierts mal aus!

 

 

 

Zutaten

Für die Nocken
1 große Bioorange

1 Beutel Agartine (oder ein anderes pflanzliches Geliermittel, ausreichend für 500 ml Flüssigkeit)

40 g Zucker

150 g Sojajoghurt

150 aufschlagbare ungesüßte Pflanzensahne (ihr könnt anstelle der Sahne auch Joghurt verwenden)

ca. 8 g Basilikumblätter

½ TL Vanille, gemahlen

1 Prise Salz

 

Für die Suppe

10 g Ingwer frisch

4 Kardamomkapseln

1 Tl Vanille gemahlen

ca. 100 g Zucker

250 ml Erdbeersaft

1 kg Erdbeeren

 

Für die Dekoration

4 Basilikumblätter

geschlagene Pflanzesahne

 

 

 

 

Erdbeersuppe, Basilikumnocken, vegan, Helene Holunder 

 

 

Zubereitung

Die Orange waschen und die halbe Schale abreiben, den Saft in einen Becher pressen und evtl. mit Wasser auf 200 ml auffüllen. In einem Topf den Orangensaft mit dem Zucker und der Agartine verrühren. Die Flüssigkeit aufkochen und 2 Minuten kochen lassen (darauf achten, dass die Flüssigkeit auch wirklich mindestens 2 Minuten kocht, da ansonsten die Agartine evtl. nicht richtig geliert). Den Topf vom Herd ziehen und die Flüssigkeit etwas abkühlen lassen.

Die Pflanzensahne mit dem Handrührgerät aufschlagen. Den Joghurt mit dem Basilikum, der Vanille, dem Salz und der abgeriebenen Orangenschale im Hochleistungsstandmixer oder mit dem Pürierstab schaumig mixen bis die Creme schön grün ist. Die geschlagene Pflanzensahne unterheben.

Die Flüssigkeit hinzugeben und zügig unterrühren. Die Creme in eine Schale füllen und im Kühlschrank fest werden lassen.

Für die Suppe den Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Kardamomkapseln aufbrechen und die Samen im Mörser mahlen. In einem Topf den Erdbeersaft, den Ingwer, den Kardamom, die Vanille aufkochen und ca. 2 Minuten kochen lassen, dann abkühlen lassen.

Erdbeeren waschen und putzen. 200 g Erdbeeren vierteln und zur Seite legen. Die 800 g Erdbeeren in den Hochleistungsmixer geben. Die Saftmischung durch ein Sieb zu den Erdbeeren gießen und alles fein pürieren. Die Erdbeersuppe mindestens 1 Stunde durchkühlen lassen. Zum Servieren die Suppe in vier Schalen füllen. Restliche Erdbeeren auf den Schalen verteilen. Mit einem in heißem Wasser getauchten Löffel je Schale 2 bis 3 Nocken abstechen und auf der Erdbeersuppe verteilen. Mit einem Basilikumblatt und Sahne dekorieren.

 

 

 

 

"Liebste Tochter, sei immer du selbst .."

Ein "Be a Unicorn Cake" zum 18. Geburtstag

 

 

Natürlich bekam Toni die gewünschte Pfannkuchentorte - wie in jedem Jahr ebenKüssend (schaut mal hier: Die Kinder werden älter - die Pfannkuchentorte bleibt)! Aber zu  dem besonderen Geburtstag sollte es noch weitere Erinnerungen an ihre Kindheit geben. Mir schwebte eine Torte aus leichtem Biskuit vor, sommerlich gefüllt mit frischen Erdbeeren in Joghurtcreme, ummantelt von Creme-Cheese-Frosting und dekoriert mit diesem Fabelwesen, von dem Toni schon immer fasziniert war!

 

 

 

Unicorn Geburtstagstorte, vegan, Helene Holunder

 

 

 

Ach, ich war in meinem Element - die Sonne schien, die frischen Erdbeeren naschten sich so fein nebenher, die Joghurtcreme schmeckte erfrischend und den Teig hatte ich schon am Vortag gebacken. Relativ schnell waren alle Vorbereitungen getroffen und es fehlte nur noch das Frosting, damit das Törtchen zusammengesetzt werden konnte. Hatte ich schon erwähnt, dass es "meinen" veganen Lieblingsfrischkäse nicht gab und ich ein Produkt einer anderen Marke kaufte?

An dieser Stelle empfehle ich euch dringend, keine Neuerungen auszuprobieren wenn es "drauf ankommt" Cool!

Wie immer verrührte ich die Zutaten für das Creme-Cheese-Frosting mit 500 g Puderzucker. Es schmeckte prima, aber dummerweise hatte der Frischkäse einen höheren Wasseranteil, das Frosting war deshalb eindeutig flüssiger. Leider gab es keinen weiteren Puderzucker im Vorrat  Auch ein klitzekleiner Aufenthalt im Kühlschrank machte die Creme nicht fester und Zeit hatte ich jetzt ebenfalls nicht mehr!

Also ran an die Torte! Ich verteilte das immer noch sehr cremige Frosting auf dem Kuchen. Dort hielt es 10 min perfekt, aber als die Buttercremeblumen aufgespritzt wurden, kam die Deko schnell ins Rutschen. Mit den Fingern schob ich die Blümchen mehrmals auf den Platz zurück und legte anschließend schnell ein paar Bätter auf die Rutschstellen Zwinkernd.

Zum Schluss ließ ich das Einhorn auf das Törtchen hüpfen und juhu, wenigstens das Fabeltier fühlte sich zwischen den Blumen wohl und blieb artig stehen.

Uff! Dann kamen die Gäste!

 

 

 

Unicorn Geburtstagstorte, vegan, Helene Holunder

 

 

 

Nach einigem Ahh und Ohh schnitt das Geburstagskind ihr Törtchen an und verteilte schnell fabelhaft leckere Stückchen auf den Tellern -  kurz bevor sich Frosting und Buttercremeblumen endgültig von dem Teig getrennt hatten!

 

Wer dieses Rezept nachbacken möchte, sollte das Frosting sehr überlegt anrühren. Bei feuchtem Frischkäse sollten auf jeden Fall 750 g Puderzucker verwendet werden. Probiert am besten auf einem Teller aus, ob das Frosting hält! Ansonsten lässt sich die Torte prima am Tag vorher zubereiten, entweder in einer 26 cm- oder in 2 18cm-Springformen!

 

 

Zutaten

für den Teig

230 g Mehl
180 g Zucker
1 Paket Backpulver
1 Prise Salz
½ Teelöffel gemahlene Vanille
40 g neutrales Öl,
240 ml Mineralwasser
3 Tropfen Zitronenaroma

für die Creme

500 g veganer Zitronenjoghurt
200 g Erdbeeren
½ Glas Erdbeermarmelade
1 Paket Agertine 

für das Cream-Cheese-Frosting
200 g veganer Frischkäse
40 g Pflanzenmargarine
500 g bis 750 g Puderzucker
1 TL Zitronensaft
1 Paket Vanillezucker 

für die Buttercremeblüten
100 g Margarine
200 g Puderzucker
1 TL Vanillezucker
Speisefarbe

 

Zubereitung

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Für den Biskuit die Zutaten miteinander zu einem Teig verrühren, in eine gefettete 26 cm Springform (oder in 2 18cm-Springformen) füllen und bei 180°C Umluft ca. 20 min. backen, Stäbchenprobe machen und den Biskuit auskühlen lassen.

Für die Joghurtcreme 100 ml Zitronenjoghurt in einem Topf mit der Agertine verrühren. Den Joghurt zum Kochen bringen und nach Packungsanweisung 2 Minuten kochen lassen. Die Creme etwas abkühlen lassen und dann zügig und klümpchenfrei mit dem übrigen Zitronenjoghurt verrühren.

Die Erdbeeren waschen, den Stielansatz ausschneiden und die Früchte vierteln.

Von dem Biskuitboden die obere Hälfte abschneiden.

Die Erdbeermarmelade auf dem unteren Boden verteilen, darauf die Erdbeeren geben. Einen Tortenring um den Boden setzen und die Joghurtcreme einfüllen. Den oberen Boden auf die Creme legen und die Torte kühl stellen bis die Creme fest geworden ist.

Für das Creme-Cheese-Frosting alle Zutaten cremig rühren und auf einem Teller ausprobieren, ob das Frosting fest genug zum Bestreichen der Torte ist. Eventuell mehr Puderzucker unterrühren. Den Tortenring entfernen und die Torte mit dem Frosting einstreichen.

Für die Buttercremeblüten die angegebenen Zutaten cremig rühren. Eine geeignete Spritztülle in einen Spritzbeutel geben, die Buttercreme einfüllen und die Torte mit Blüten verzieren.

 

 

 

  

 

Die Kinder werden älter - die Pfannkuchentorte bleibt!

 

 

 

Jedes Jahr zum Geburtstag wünschten sich Toni und Jo eine Pfannkuchentorte. Sie war gefüllt mit Creme, Beeren und Johannisbeergelee. Obendrauf mussten Schokoladenplätzchen dekoriert werden. Beim Anschneiden brachen die „Tortenstücke“ regelmäßig auseinander, aber die Kids liebten diese „Unordnung“ auf dem Kuchenteller.

In diesem Jahr feiert meine Tochter ihren 18. Geburtstag. Kinder, wie die Zeit vergeht!

Und bezüglich ihres Geburtstagskaffees hatte sie nur einen Wunsch: Pfannkuchentorte! 

Helene dachte an Tonis Geburtstagsgesellschaft, die mittlerweile mit dem eigenen Auto anrollt, Topfschlagen als Erinnerung an Kindheitstage zelebriert und beschloss eine klitzekleine Veränderung: Ein bisschen Kindheit auf dem Teller musste bleiben, aber eine Verwandlung der Pfannkuchentorte in kleine, schicke Pfannkuchentürmchen durfte doch sein, oder?

 

 

 

Süße Pfannkuchentürmchen, vegan, Helene Holunder

 

 

 

 

Die Oma und Opa - Geburtstagsgesellschaft am Tag vor der Party war der Test für dieses „Fingerfood“! Man war begeistert über den „ordentlichen“ Genuss und entzückt über die niedlichen Geburtstagstürmchen! 

Am Abend saßen Toni und ich noch eine Weile am Tisch. „Deine Pfannkuchenversion war echt lecker heute…“ Mein Kind druckste ein wenig herum, „aber irgendwie gehört der Matsch auf dem Teller zum Geburtstag“! Könntest du morgen für die Party vielleicht nochmal so eine richtige Pfannkuchentorte machen?“ 

 

 

Zutaten

Für die Pfannkuchen

1 Tasse Apfelsaft

1 Becher Pflanzenmilch

2 Becher Weizenmehl (Typ 550)

1 Teelöffel Backpulver

1 Prise Salz

Öl zum Ausbacken

 

Für die Creme

500 ml Pflanzenmilch

1 Paket Vanillepuddingpulver

60 g Zucker

250 g Margarine, zimmerwarm

 

250 g Himbeeren und Heidelbeeren

½  Glas Johannisbeergelee

Holzspieße

Masking Tape

 

 

 

Süße Pfannkuchentürmchen, vegan, Helene Holunder

 

 

Zubereitung

Die Zutaten für den Teig in einer Schüssel verrühren und 10 min. quellen lassen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und kleine Pfannkuchen darin ausbacken (ca. 5 cm im Durchmesser). Die Pfannkuchen zum Abkühlen auf Haushaltspapiertücher legen, damit das überschüssige Öl aufgesogen wird.

100 ml Pflanzenmilch mit Zucker und dem Vanillepuddingpulver vermischen. Restliche Milch aufkochen, Puddingmischung einrühren und aufkochen. Pudding abkühlen lassen.

Für die Creme 250 g Margarine in der Küchenmaschine schaumig rühren. Nach und nach den Pudding unterrühren. Damit eine homogene Creme entsteht, sollten Margarine und Pudding die gleiche Temperatur haben. Sollte die Creme trotzdem gerinnen, ganz ruhig bleiben! Die Schüssel mit der Margarine-Puddingmischung an einen warmen Ort stellen (angewärmter Backofen) stellen und beide Zutaten auf Zimmertemperatur bringen (die Margarine darf nicht geschmolzen sein). Dann kann die Mischung erneut aufgeschlagen werden! Die Creme bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen. 

Die Beeren waschen und trocken tupfen. 

Nun werden die Türmchen gebaut! Die Creme in einen Spritzbeutel füllen. Jeweils 2 Pfannkuchen mit Johannisbeergelee zusammensetzen. Auf den oberen Pfannkuchen etwas Creme spritzen, mit einem Pfannkuchen bedecken, auf diesen Pfannkuchen wieder etwas Creme geben, mit einem weiteren Pfannkuchen bedecken und zum Schluss nochmals Creme auf den letzten Pfannkuchen geben. Einen Holzspieß mittig in der Pfannkuchentürmchen stecken und darauf 2 Beeren auffädeln. Ein Fähnchen aus Masking Tape oberhalb der letzten Beere um den Spieß kleben, mit einer Schere zwei Zacken einschneiden. Evtl. den Holzspieß einkürzen. Bis zum Servieren die Pfannkuchentürmchen kühl stellen.

 

Natürlich können auch große Pfannkuchen ausgebacken und mit Creme und Beeren zu einer Torte zusammengesetzt werden!

 

 

Fruchtige Sommerrollen mit Waldmeisterquark

 

Ich liebe vietnamesisches und thailändisches Essen. Frische Zutaten, viel Gemüse und Rohkost - sehr lecker! Öhh, allerdings habe ich leider bisher keines der beiden Länder besucht - meine Meinung basiert vor allem auf die zahlreichen Restaurantbesuche in Kalifornien, wo diese Länderküche vor ein paar Jahren sehr angesagt war. Besonders die typischen „Summer rolls“ waren und sind in unserer Familie ziemlich beliebt: Salat, Nudeln, Tofu werden mit Reispapier zu einem Päckchen gerollt, dazu gibts eine leckere Erdnuss-, Limetten- oder Chilisoße und fertig ist eine leichte und leckere Mahlzeit!  

 

 

 

Sommerrollen, Früchte, vegan, Helene Holunder

 

 

 

Vor ein paar Tagen saßen Toni und ich bei eben diesen Sommerollen, als meine Tochter eine tolle Idee hatte: „Was mit Gemüse funktioniert, schmeckt doch auch mit frischen Früchten!“ Yeah! Sie schnappte sich die geviertelten Erdbeeren aus der Schüssel und rollte sie in Reispapier. Gedippt wurde in den Vanillecreme-Nachtisch. 

Nicht nur Toni war begeistert von der Kombi! „Schreib das mal auf, da ist bestimmt noch keiner drauf gekommen!“ 

Ich musste zugeben, dass die Dinger zusammen mit dem Dip wirklich gut schmeckten. Allerdings konnte ich mir nicht vorstellen, dass hier gerade eine bisher nicht gemachte Erfindung geglückt war …. 

 

 

 

Sommerrollen, Früchte, vegan, Helene Holunder

 

 

 

Egal,  beschwingt wie nach nach der Entwicklung ihrer Frühstückspizza (das Rezept gibts übrigens im Buch "Meine Familie isst vegan") rollte Toni für die ganze Familie ihre Fruchtrollen. Alle waren begeistert, meine Tochter war glücklich -  das zählt, oder?

Für euch habe ich heute Tonis Rollen mit Waldmeisterquark gemacht. Probierts mal aus!

 

Zutaten

Reispapier (Supermarkt)

frische Früchte

Waldmeisterzucker (hier das Rezept: In Schokolade gedippte Erdbeeren mit Waldmeisterzucker)

Quark (ich nehme Sojaquark)

 

Zubereitung

Die frischen Früchte waschen und evtl. in Stücke schneiden. Diese dann in ein Reispapier verpacken. Quark mit Waldmeisterzucker nach Geschmack verrühren. Und jetzt: Fruchtrolle greifen, dippen, genießen! 

 

 

 

Sommerrollen, Früchte, vegan, Helene Holunder

 

 

 

 

 

Schmeckt wie Sushi! 

 

Sushi jeden Tag! Das wäre super, findet Jo. Zum Sattessen benötigt er allerdings locker 10 -15 dieser Teilchen, dazu Unmengen an Sojasauce (aber ohne Wasabi und natürlich ohne eingelegten Ingwer - den isst seine Mama Lächelnd). 

Fazit: Meinen Sohn sollte man nur in ein Sushirestaurant einladen, wenn sich ein gut gefülltes Portemonnaie in der Tasche befindet! 

 

 

 

Sushi, vegan, Helene Holunder 

 

 

Deshalb rollen wir seit Jahren selber! Sushi-"Kenner" lesen jetzt am besten nicht weiter, denn zugegebenermaßen sind die Zutaten bis auf die Noriblätter (die mittlerweile in jedem Supermarkt erhältlich sind) Helenes sehr freie Interpretation der sogenannten Maki-Sushi (bei denen Gemüse oder Fisch mit Reis in ein Algenblatt eingerollt werden).

 

 

 

Sushi, vegan, Helene Holunder

 

  

 

Anstelle des Sushireis verwende ich in Salzwasser gekochten Milchreis; gefüllt werden die Rollen mit Avocado, Gurke oder Karotten. Manchmal verteilen wir noch ein Löffelchen vegane Mayo auf der Füllung - das wars. Wenn der Milchreis übrigens schon am Tag vorher gekocht wurde, können die Kinder super schnell ihr eigenes Mittagessen rollen. Ich finde das perfekt!

 

 

 

Sushi, vegan, Helene Holunder

 

 

 

Zutaten 

für 3 bis 4  gefüllte Noriblätter (die dann in Rollen geschnitten werden)

 

1 Tasse Milchreis

2 Tassen Wasser

Salz

3-4 Noriblätter

1 Avocado

1 gekochte Karotte

1 Viertel Gurke (gewaschen, längs geviertelt)

vegane Mayonnaise nach Geschmack

Sojasauce

evtl. Wasabipaste

evtl. eingelegter Ingwer

 

Zubereitung

Den Reis zusammen mit dem Wasser und etwas Salz in einem Topf kochen, bis das Wasser aufgesogen ist. Den Topf vom Herd ziehen und den Reis bei geschlossenem Deckel 10 Minuten ziehen, dann abkühlen lassen. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch in fingerdicke Streifen schneiden. Je nach Dicke der Karotte diese evtl. halbieren. Ein Noriblatt ausbreiten. Eine Handvoll Reis flächig auf dem Noriblatt verteilen, dabei an der dir abgewandten Seite einen 2 cm breiten Rand frei lassen. In der Mitte der Reisfläche längs 1-2 TL Mayonnaise und darauf die Gurken verteilen. Das Noriblatt an der dir zugewandten Seite anheben und damit Reis und Füllung einrollen. Darauf achten, dass die Füllung in der Mitte der Rolle bleibt. Die Sushirolle mit den Händen behutsam zusammendrücken und mit der Naht nach unten auf einen Teller legen. Mit einem sehr scharfen und am besten feuchten Messe in Stücke schneiden. Mit den übrigen Zutaten ebenso verfahren. 

 

Die Maki-Sushi mit einem Schälchen Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer servieren. Wasabi, die scharfe grüne Merretichpaste ist meinem Sohn zu scharf und wird, wie er argumentiert, in hochpreisigen japanischen Restaurants ja auch nicht zum Würzen bereitgestellt, da die Sushi bereits vom Koch gewürzt werden! Der eingelegte Ingwer dient der Neutralisation des Gaumens zwischen den einzelnen Sushi-Gängen - das kann Jo nun gar nicht verstehen, denn der Ingwergeschmack bewirkt bei ihm das Gegenteil!

Immerhin das korrekte Essen der kleinen Rollen vollzieht Jo auf japanische Weise, in dem er die Stäbchen zur Seite legt und die Sushi mit den Fingern isstZwinkerndAllerdings taucht er vorher sein Röllchen komplett in Sojasauce (brrr), während man im Ursprungsland die kulinarischen Kunstwerke allerhöchstens mit Sojasauce beträufelt ... 

 

 

 

Easy peasy Peanutbutter Delight - natürlich vegan!

 

 

 

Was macht man bloß mit Kuchenresten? Rumkugeln z.B. (die Oma aus diesem Grund nie beim Bäcker kaufte) oder Kuchentrüffel - Helene nennt sie heute mal "Peanutbutter Delight"Zwinkernd!

 

 

 Peanutbutter Chocolate Delight, vegan, Helene Holunder

 

 

 

Aktuell bestehen sie aus Schokoladenkuchenresten und Peanutbuttertopping. Beides war übriggeblieben, als die  Geburtstagstörtchen mit Erdnussbuttercreme und Lakritzkaramell für den Papa gebacken wurden. Die Kuchenkrümel rührte ich ganz fix mit etwas Topping zu einer festen Creme und schmeckte sie mit  Ahornsirup ab. Dann durfte die Creme im Kühlschrank fest werden. Aber als ich einige Stunden später daraus Kugeln rollen wollte war nix mehr da!

Der allerliebste Sohn hatte die Schale ausgelöffelt: "Ich dachte, das wäre ein Rest ... Verlegen"

 

 

 

Peanutbutter Chocolate Delight, vegan, Helene Holunder

 

 

 

Da ich euch das "Rezept" ja versprochen hatte, bereitete ich also die halbe Menge meiner Erdnussbuttercreme nochmal zu, holte ein paar Schokomuffins aus dem Gefrierschrank (die meistens auf Vorrat eingefroren werden) und rührte die Krümel mit der Creme erneut zu einer formbaren Masse.

Endlich konnte ich Kugeln rollen, diese  in Kakaopulver wälzen und schnell noch auch noch ein Foto machen. Dann kam Toni  zur "Resteverwertung" Zwinkernd ...

 

 

 

Peanutbutter Chocolate Delight, vegan, Helene Holunder

 

 

 

Zutaten

150 g Sojajoghurt

100 g Erdnussbutter, cremig

ca. 40 g Puderzucker 

1 Prise Salz 

1 TL Vanille gemahlen

Ahornsirup

ca. 2 Schokomuffins oder entsprechende Kuchenreste

Kakaopulver zum Wälzen der Trüffel

 

Zubereitung

Den Sojajoghurt mit der Erdnussbutter und dem Puderzucker cremig rühren. Mit Salz, Vanille und evtl. etwas Ahornsirup abschmecken. Die Muffins oder Kuchenreste zerkrümeln und so viel Krümel mit der Creme verrühren, dass eine feste Masse entsteht. Diese im Kühlschrank gut durchkühlen lassen, dann daraus Kugeln formen und in Kakaopulver wälzen. Die Trüffel kühl aufbewahren. 

 

 

 

Geburtstagstörtchen mit Erdnussbuttercreme  und Lakritzkaramell - natürlich vegan!

 

Der Papa (und Opa) feiert heute seinen Geburtstag! Die "80" hat er überschritten, aber nach wie vor sind seine Tage erfüllt mit den verschiedensten Projekten, Terminen, Besprechungen usw. Auf der Überholspur des Lebens rauscht er an uns vorbei und seine Tochter ist froh, dass sie ein etwas besinnlicheres Dasein führt.

So habe ich die Muße, mir Gedanken über Aromen machen, die optimal zu ihm passen Zwinkernd! Mein Papa liebt den vollen und intensiven Geschmack (klar, oder?). Zwar vertrug sich sein Credo "Fett ist ein Geschmacksträger" in der Vergangenheit nicht immer mit der Auffassung seiner Ärzte,  aber hey - der Senior ist super gesund und mehr als putzmunter!

 

 

 

Cupcakes, Peanutbutter, Lakritzkaramell, vegan, Helene Holunder

 

 

 

Ich backe ihm also saftige Schokoladentörtchen (in dem sich gesunde und fruchtige Erdbeeren verstecken Zwinkernd). Getoppt werden sie mit einer süß-salzigen Erdnussbutter-Joghurt-Creme. Und als wäre das noch nicht genug, verbindet eine unvorhergesehene Geschmackszutat die Törtchen zu Papas persönlichem Aromenfeuerwerk! Das Geburtstagskind liebt nämlich Lakritz, allerdings nicht die "weichen Dinger, die an den Zähnen kleben bleiben". Er bevorzugt die harten Katzen und ich erinnere mich, dass sich mindestens eine kleine rote Lakritztüte in seinem Auto befand, damit man sich in den "Vor-Smartphone-Zeiten" die Zeit im Stau vertreiben konnte! 

Schon vor einiger Zeit experimentierte ich mit Lakritzsirup und fand meine vegane Karamellsauce (Rezept im Buch "Meine Familie isst vegan") mit einem Hauch Lakritzsirup superlecker! Mmmh, und in Verbindung mit Schokolade und Erdnussbutter ist Lakritzkaramell unschlagbar! 

 

 

 

Cupcakes, Peanutbutter, Lakritzkaramell, vegan, Helene Holunder

 

 

 

Der Papa ist jedenfalls begeistert! Und während die restliche Familie wohldosiert Lakritzkaramell mit dem Törtchen genießt, schöpft der Genussmensch aus dem vollen Krug ...

 

 

Zutaten

für 9 Törtchen

 

für den Teig:

150 g Mehl

150 g Zucker

1 TL Backpulver

½ TL Vanille, gemahlen

3 EL Kakao

1 EL Essig

5 El Öl
1 Tasse Wasser

 

für die Creme:

300 g Sojajoghurt (am besten über Nacht in einem Sieb abtropfen lassen)

210 g Erdnussbutter, cremig

ca. 100 g Puderzucker (je nach Zuckergehalt der Erdnussbutter)

2-3 Prisen Salz (je nach Salzgehalt der Erdnussbutter)

1 TL Vanille gemahlen

 

für die Sauce:

1 Rezept Karamelldip aus dem Buch "Meine Familie isst vegan" (oder eine andere vegane Karamellsauce)

Lakritzsirup, Dosierung nach Geschmack 

außerdem:

9 Erdbeeren, gewaschen

Zubereitung

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Für den Teig die trockenen Zutaten vermengen, dann mit den flüssigen Zutaten verrühren, den Teig in die Muffinförmchen gießen und das Blech auf der mittleren Schiene im Ofen ca. 15 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Die Kuchen auf einem Gitter abkühlen lassen. Jeden Kuchen mit einem Teelöffel etwas aushöhlen und in das Loch eine Erdbeere füllen.

Für die Creme verwende ich gerne abgetropften Joghurt, dadurch wird die fertige Masse fester und lässt sich besser mit dem Spritzbeutel verarbeiten. Wer nicht warten will, kann den Joghurt auch direkt aus dem Becher verwenden, sollte die Creme aber vor dem Dressieren kühl stellen. In einer Schüssel mit einem Löffel den Sojajoghurt mit der Erdnussbutter und ¾ des Puderzuckers gut verrühren. Zu Beginn ist die Creme flüssiger, sie dickt nach weiterem Rühren an. Nach Geschmack den restlichen Puderzucker und das Salz unterrühren (Hier teilen sich die Meinungen in der Familie. Der allerliebste Ehegatte findet etwas weniger Zucker prima, hingegen würde Jo sogar noch mehr Zucker hinzufügen - lasst also euren Geschmack entscheiden!). 

Den Karamelldip nach Rezept zubereiten und nach Geschmack mit dem Lakritzsirup verrühren. Gebt erst sehr wenig Sirup hinzu, denn Lakritz ist sehr intensiv und übertönt leicht alle Aromen. In der richtigen Menge jedoch (die natürlich vom Dip und eurem Geschmack abhängt) harmoniert das Lakritz prima mit dem Karamell und der Creme!  

Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und die Törtchen damit toppen. Übrigens sind die Mengen großzügig bemessen. Ihr könnt also ganz viel Creme für jedes Törtchen verwenden oder die Reste zusammen mit den übriggebliebenen Kuchenkrümeln verrühren und daraus kleine Trüffel herstellen. Rezept folgt! Den Lakritzkaramell in einen Krug füllen und zusammen mit den Törtchen servieren. 

 

 

Helenes Daifuku Mochi mit „Kirschblüten und roten Bohnen" - natürlich vegan!

 

 

Ich liebe japanische Süßigkeiten! Kennt ihr z.B. Daifuku? Diese kleinen gefüllten Reiskuchen sind so sanft, so weich und so angenehm süß! Sie bestehen aus Mochi, einem Klebreis-Teig. Mochi wird ungesüßt in Suppen gegessen oder gegrillt (Es gibt auch Mochi Eis; Toni und Jo lieben es!). Gerade zur Kirschblütenzeit werden in Japan traditionell Mochi-Leckereien verzehrt. Meine Lieblings-Daifuku sind mit süßer Bohnenpaste gefüllt, man nennt sie Daifuku Mochi. 

 

 

 

Daifuku, vegan, Helene Holunder

 

 

 

Natürlich bin ich überhaupt nicht die Fachfrau für japanische Sweets, aber mit diesem Rezept schmeckt uns das Ergebnis sehr gut und ist durchaus ähnlich zu den Daifuku-Köstlichkeiten, die ich bisher käuflich erworben habe.

Irgendwann werde ich ins Land der Kirschblüten reisen und vor Ort die süßen Sachen schlemmen...
Bis dahin genieße ich immer mal wieder meine selbst gemachten Daifuku Mochi und dazu den Film „Kirschblüten und rote Bohnen“! Warum? Schaut mal weiter unten bei "Zubereitung", da  gibts die Erklärung!

 

 

 

Daifuku, vegan, Helene Holunder

 

 

 

Zutaten

Für ca. 10 Stück
300 g süße rote Bohnenpaste „Anko“  (ich habe sie online bestellt)

100 g japanisches Klebreismehl „Shiratama-ko“ (ich habe es ebenfalls via Internet bestellt) 

130 ml Wasser

60 g feiner Zucker


1 EL Reissirup


Kartoffelstärke zum Bestäuben der Arbeitsfläche

 

Zubereitung

Die Bohnenpaste in den Kühlschrank legen. Gut gekühlt daraus 10 Bällchen rollen und diese bis zur Verarbeitung im Gefrierschrank aufbewahren (sie sind dann nicht so klebrig).  2 Backpapiere bereitlegen und diese mit Kartoffelstärke bestäuben (dann kleben die Daifuku später nicht fest).

In Japan wird der Mochi-Teig im Dampf gegart. Das ist aufwendig. Die Herstellung funktioniert allerdings auch auf eine sehr einfache Weise - nämlich in der Mikrowelle!

Hier allerdings gibt es einen Zwiespalt, den ich erklären muss! Das Herstellen der Nahrungsmittel ist in Japan oft ritualisiert. Wie in der Teezeremonie sind neben der Nahrungsaufnahme Kontemplation und Meditation ein wichtiger Bestandteil der Zubereitung. Sowohl der Einsatz der Mikrowelle, als auch die Nutzung fertiger Bohnenpaste passen so gar nicht zu diesen japanischen Grundwerten! Aber …. ohne Mikrowelle würde eine Anfängerin in Sachen Daifuku wahrscheinlich verzweifeln. Deshalb setze ich für dieses Rezept die Mikrowelle ein.

 

Sehr schön vermittelt übrigens der Film „Kirschblüten und rote Bohnen“ die meditative Herstellung der roten Bohnenpaste, die mehrere Stunden dauert, unglaublich viel Aufwand, sowie jede Menge Geduld erfordert: Tokue, die freundliche alte Frau bietet dem Pfannkuchenbäcker Sentaro ihre Hilfe an, nachdem sie seine gekaufte Bohnenpaste probiert hat. Sentaro willigt ein und lässt sie zur Probe Bohnenpaste machen. Tokue geht ganz in ihrer Arbeit auf. Als endlich nach vielen Stunden probiert werden kann, ist Sendaro begeistert, denn Tokues Paste ist so unbeschreiblich gut. Plötzlich wollen in Sentaros Imbiss alle nur noch die mit selbstgemachtem An hergestellten Pfannkuchen essen. Neben der poetischen Kraft mit der die Themen Ausgrenzung, Vergänglichkeit und Hoffnung dargestellt werden ist es diese Hingabe der alten Frau, die mich sehr berührt hat. Ich bin gespannt, wie euch der Film gefällt!

Doch zurück zu den Daifuku. Auch ich habe die Bohnenpaste für meine Süßigkeiten gekauft - vielleicht mache ich sie irgendwann einmal selber. Aber immer denke ich an Tokue und ihre Art des Kochens, wenn ich Anko verarbeite!

 

In einer mikrowellengeeigneten Schüssel das Klebreismehl mit dem Wasser und dem Zucker zu einem glatten flüssigen Teig verrühren. Die Schüssel abdecken (mit Mikrowellenfolie oder Deckel) und für 1-2 Minuten erhitzen (die Dauer hängt von der Leistung der Mikrowelle ab. Bei mir reicht 1 Minute.). Den Teig umrühren und erneut für ca. 1 Minuten erhitzen. Am Ende sollte die Masse etwas glasig, zäh, elastisch und sehr klebrig sein. Evtl. nochmal für 1 Minute erhitzen. Wenn der Teig sich wölbt, ist er auf jeden Fall gar! Den Teig umrühren, den Reissirup hinzufügen und gut unterrühren. Der Teig wird wieder sehr weich, dann aber glatt und elastisch.
Den heißen Teig nur etwas abkühlen lassen, dann auf ein Backpapier geben. Der Mochiteig muss heiß/warm verarbeitet werden, damit eine schöne glatte Oberfläche entsteht. Die Hände mit Stärke bestäuben und den Teig in 10 Kugeln teilen. Jetzt jeweils eine Kugel flach drücken, eine Ankokugel hineingeben und den Mochiteig drumherum verschließen. Evtl. Stärke an den Nahtstellen vorher entfernen, ansonsten lässt sich der Teig nicht so gut schließen. Das Daifuku Mochi zu einer flachen Kugel formen und mit der verschlossenen Seite auf das zweite Backpapier legen. Mit dem übrigen Teig genau so verfahren. Daifuku Mochi lassen sich bei Zimmertemperatur ca. 1-2 Tage aufbewahren, im Kühlschrank werden sie jedoch hart!

 

 

 

Daifuku, vegan, Helene Holunder

 

 

 

Adaptiert von diesem Rezept: http://blog.wagashi-net.de/2010/05/daifuku-mochi/. Auf Alexandras Blog Wagashi-net findet ihr außerdem weitere interessante Facts und Rezepte zu japanischen Süßigkeiten!

 

 

 

 

 

Zum Muttertag:

In Schokolade gedippte Erdbeeren mit Waldmeisterzucker

und 

Erinnerungen, die wir im Herzen tragen!

 

 

 

Liebe Mama,

erinnerst du dich an diese Leckerei? Du verbrachtest einen aufregenden Tag mit den Enkelkindern, dem allerliebsten Schwiegersohn und deiner Tochter mitten im Wald. Es war das erste Mal, dass du diese sehr weite Reise wagtest. All die Jahre zuvor wurde der ferne Urlaub aufgespart mit der Begründung: „Wenn ich mal Zeit habe …“ 

Zwischen riesigen Bäumen und Wildblumenwiesen wanderten wir auf einem Trail (damals trugen dich deine Füße noch fast mühelos über Stock und Stein), der uns nach einigen Stunden auf ein Hochplateau führte. Dort gab der Wald die Sicht frei auf den Half Dome, der mit seiner mächtige Felskuppe das Wahrzeichen des kalifornischen Yosemite National Park ist.

Dieser Platz war magisch - die Aussicht war so atemberaubend schön und alle spürten eine Energie, die sich von jenem Kraftort auf uns übertrug! 

Glücklich machten wir uns nach einiger Zeit auf den Heimweg. Es war schon dunkel, als wir das endlich das Zimmer in der Blockhütte betraten. 

 

 

 

Erdbeeren in Schokolade, Muttertag, vegan, Helene Holunder

 

 

 

Ja und dort warteten überraschenderweise köstliche, in Schokolade getauchte Erdbeeren nebst Sekt und Saft auf die reich mit Eindrücken beschenkte Familie! Diese Leckerei in der einfachen Hütte war so unglaublich wie der ganze Tag, den wir erleben durften! 

Erdbeeren in Schokolade verbinde ich mit einem wunderbaren Urlaub, den wir mit dir verbrachten. Sind seit dem schon 8 Jahre vergangen? Heute kannst du leider keine weite Reise mehr unternehmen! Aber manchmal benötigt es nur wenig, um Erinnerungen wach werden zu lassen, die wir gemeinsam in unseren Herzen tragen ….

 

 

 

 

Erdbeeren in Schokolade, Muttertag, vegan, Helene Holunder

 

 

 

Deshalb serviere ich zum Muttertag ganz einfach diese Erdbeeren, die in weiße vegane Schokolade getaucht und passend zum Monat Mai in Waldmeisterzucker gedippt werden!

 

 

Waldmeisterzucker

 

Zutaten

 

1 Hand voll Waldmeister (Stängel ohne Blüte verwenden)

500 g Zucker

Zubereitung

Den Waldmeister vorsichtig waschen, abtrocknen und ca. 2 Stunden welken lassen, damit sich sein Aroma entfaltet. Dann den Zucker mit dem Waldmeister im Hochleistungsmixer vermahlen (2-3 Umdrehungen genügen, es sollte kein Puderzucker entstehen). Die Mischung in einem verschlossenen Glas über Nacht ziehen lassen, damit der Zucker das Aroma annimmt.

Am nächsten Tag den Waldmeisterzucker auf einem Backblech ausbreiten und mindestens 1 Tag trocknen lassen. Der Zucker lässt sich auch im Backofen bei niedriger Temperatur und etwas geöffneter Tür trocknen, das habe ich aber bisher noch nicht ausprobiert. Ich bewahre diese intensiv duftende Mischung in verschließbaren Gläsern auf und verfeinere damit Obstsalate, Dips, Quark und Torten!

 

 

 

Muschelnudeln mit frischem Tomatensugo und Bärlauchpesto - natürlich vegan!

 

 

 

Vor einigen Wochen entdeckte ich in einem Feinkostladen in Hamburg diese  wunderbaren Conchiglioni Giganti. Trotz der begrenzten Tragemöglichkeiten (ich war mit einem Handtäschchen Küssend unterwegs...) musste die große Tüte mit. Zuhause versteckte ich die Nudeln hinter Mehl und Reis und tausend Rezeptideen schwirrten in meinem Kopf umher, die eines Tages mit dieser Nudelschönheit umgesetzt werden sollten.

 

 

 

 

Conchiglioni giganti, Muschelnudeln, Tomatensugo, Giersch-Bärlauch-Pesto, vegan, Helene Holunder

 

 

 

 

Doch es kam anders! Schon ein paar Tage später hatte der allerliebste Ehegatte in Ermangelung eines Mittagsmahls alle Nudelrestvorräte zusammengefasst (ahhhhh) und - da die Portion immer noch nicht reichte - auch noch ein paar von "meinen" Muschelnudeln genommen. Geschmeckt haben sie ihm übrigens nicht so richtig; die Dinger waren ihm zu hart. Schmollend verzichtete ich auf den Hinweis der unterschiedlichen Garzeiten von Spaghetti, Fussili oder eben Conchiglioni - vor allem, wenn sie gemeinsam in einem Topf gekocht werden!!

Die übrig gebliebenen Muscheln reichten nun leider nicht für ein weiteres Familienmittagessen und ich hatte auch gar keine Lust mehr, meine Familie mit diesen Nudeln zu verwöhnen Brüllend ...

Aber langes Schmollen fällt mir schwer - vielleicht ließ sich aus der Pasta ja eine Vorspeise zaubern?

Heute kochte ich nach Packungsanweisung die letzten 8 Muschelnudeln. In der Zwischenzeit verwandelte mein Hochleistungsstandmixer 4 große Tomaten zusammen mit leckerem Olivenöl, ein paar Basilikum- und Pfefferminzblättern in ein Tomatensugo. Das Giersch-Bärlauch-Pesto stand schon bereit, ein paar Pinienkerne waren bei jener Zubereitung übrig geblieben und konnten jetzt prima verwendet werden. 

Ich füllte die Conchiglioni mit jeweils ca. 1 EL Pesto und ca. 2 EL Tomatensugo, getoppt wurden die farbenfrohen Schönheiten mit gerösteten Pinienkernen. 

Natürlich schmeckten die Dinger meiner Familie bestens - aber leider gab es diesmal keinen Nachschlag Zunge raus!

 

 

 

Conchiglioni giganti, Muschelnudeln, Tomatensugo, Giersch-Bärlauch-Pesto, vegan, Helene Holunder

 

 

 

Zutaten

8 Conchiglioni giganti

4 Tomaten

4 Basilikumblätter

2 Pfefferminzblätter

3 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

ca. 4 EL Giersch-Bärlauch-Pesto oder anderes grünes Pesto nach Wahl

geröstete Pinienkerne für das Topping

 

Zubereitung

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Die Tomaten waschen, vierteln, vom Stielansatz befreien. Die Blätter kurz abbrausen. In einem Hochleistungsstandmixer die Tomaten, die Basilikum- und Pfefferminzblätter, und das Olivenöl grob mit wenigen Umdrehungen mixen. Mit Salz und Pfeffer herzhaft abschmecken. Die Muscheln abtropfen lassen und jede Nudel mit mit ca. 1 El Pesto und ca. 2 EL Tomatensugo füllen (die Füllmenge hängt natürlich von der Größe der Nudeln ab). Jeweils 2 Nudeln auf einen Teller geben und diese mit den gerösteten Pinienkernen bestreuen. Dazu passt ein Salat. Übriges Sugo dazureichen!

 

 

 

 

 

Zitat des Tages

"Das Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt und doch wie kein anderer zu sein."

Simone de Beauvoir

Mein neues Buch

Helene Holunder, Meine Familie isst vegan

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